
Der Wirt und Küchenchef des Ristorante G. Verdi ist seit nunmehr fast vier Jahrzehnten Barone Carlo Ferdinando Ciaburri di Ginestra degli Schiavoni. Geboren am 19. Juni 1947 in Rom als Sohn von Barone Maria Ercole Ciriaco Ciaburri und der Wirtin Lucia Battiloro, verbrachte er seine Jugend in Salerno an der amalfitanischen Küste.
Schon früh zeigte sich bei ihm das große Interesse an der Kochkunst. Und so wurde er von seiner Mutter in die Geheimnisse der italienischen Küche eingeweiht, u.a. in deren Ristorante. Auch seiner Großmutter ging er leidenschaftlich zur Hand, wenn sie ihre hausgemachte Pasta kreierte oder süditalienische Spezialitäten nach uralten Rezepten kochte.Nachdem er München bereits als Student besucht hatte, siedelte er 1965 nach München über, um bei der Eröffnung des Ristorante „Amalfi“ in der Theresienstrasse mitzuhelfen. Somit war er auch einer der ersten Italiener, der die Münchner mit der original italienischen Pizza aus dem Holzofen verwöhnte. Ab 1967 war er dann bei der Eröffnung des Ristorante „Ischia“ in der Neherstrasse dabei. In dem Ristorante, dass seinem Cousin Carmine Procita gehörte und unter dessen Leitung zu einer Institution italienischer Gastlichkeit wurde, konnte er am Holzofen neue Pizza-Kreationen entwickeln und perfektionieren. Bald nachdem er seine Frau Maria 1972 geheiratet hatte, kauften sie zusammen im Herzen von Obermenzing dieses Ristorante. Das Wirte-Ehepaar führt seitdem stets gemeinsam, und wahrscheinlich auch deshalb erfolgreich, das Ristorante G. Verdi . In ihrer Arbeit ergänzen sich beide vollständig. Die Chefin, vor ihrer Heirat Bankkauffrau, kümmert sich u.a. um den Service und die Bar und verschönert durch ihr kreatives Talent das Ristorante stets aufs Neue mit herrlichen Dekorationen.
Und wenn der Chef in der Küche steht und sich darum bemüht, für seine Gäste frische kulinarische Köstlichkeiten zuzubereiten, dann kann er sich ganz beruhigt auf diese Arbeit konzentrieren, denn er weiß, dass seine Frau unterdessen im Speiseraum darüber wacht, dass es den Gästen auch sonst an nichts fehlt.
Und auch die Kinder halfen und helfen stets mit. Während der Schulzeit, während ihres BWL-Studiums und sogar heute noch, damit sich die Gäste im Ristorante G. Verdi stets wohlfühlen können, und die Familientradition somit auch in die nächste, die vierte Generation weitergetragen wird. Mit Tim Angelo, dem dreijährigen Enkel und „Sonnenschein“ der ganzen Familie, steht vielleicht auch schon der nächste Wirt in den Startlöchern. |